Superfoods: Wie und wann verwendet man sie am besten?

Von überall hört man’s – „Iss Superfood, das hält dich fit!“ Aber wann sind die Superfoods wirklich gesund und wann hört der Spaß auf? Und inwiefern spielen Superfood im Trainings- und Ernährungsplan eine wichtige Rolle? Dem will ich auf dem Grund gehen!

In Wien hat vor Kurzem das weltweit erste rohköstliche Superfood-Restaurant und ein Shop dazu eröffnet. Wenn man also einen ganzen Shop mit diesen Produkten füllen kann, muss ja wohl etwas dran sein, oder?

Was ist Superfood?

Superfood sind eigene Produkte, die anders als „Bio“-Produkte, nicht gesetzlich geregelt oder geschützt sind. Einige Marken nutzen die Bezeichnung Superfood oft zu reinen Werbezwecken – also ganz wichtig: nicht alles glauben was auf der Packung steht! Forscher widmen jedoch den Super-Lebensmitteln ihre ganze Energie und sind zu folgendem Entschluss gekommen: Superfoods sind Lebensmittel, die seit Jahrhunderten gleich angebaut werden und in ihrem Geschmack und Anbau kaum bzw. gar nicht verändert worden sind.

Die Klassischen Drei

Die absoluten Klassiker (die nicht im Küchenschrank fehlen dürfen) sind Goji-Beeren, Spirulina und Kakao.

Rote Goji-Beeren sind besonders reich an Antioxidantien, wirken lebensverlängernd und blutzuckerregulierend. In der Chinesischen Heilkunde werden sie schon seit Ewigkeiten benutzt.
Spirulina toppt mit fast 66% den Eiweißgehalt von Soja, Bohnen und Fleisch. Den Spitznamen „Königin der Proteine“ hat sich die kleine grüne Mikroalge also mehr als verdient.
Kakao entfaltet sein volles Wirkspektrum nur im rohen Zustand. Hier ist er sehr reich an Antioxidantien, Magnesium und super guten Fetten. Er wirkt außerdem gemütserhellend und zügelt den Heißhunger. 😉

Neben diesen drei Produkten kommen natürlich Leinsamen, Chiasamen, Kokosprodukte und Aloe Vera sehr häufig in der superfoodreichen Küche vor.

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Wie gesund sind sie wirklich?

Leider kann man kaum sagen wie gesund die Produkte sind, es variiert von Mensch zu Mensch, der Lebensstil bestimmt die Wirkung. Na klar, wenn ich mich den ganzen Tag von Fast Food und Convenience Produkten ernähre, wird mir einmal in der Woche „Superfood“ nicht viel bringen. Es muss sich immer erst einspielen, der Körper verträgt natürlich auch nicht alles und zeigt es auch ziemlich deutlich.

Superfoods sollten immer in Maßen verzehrt werden, gut ist zum Beispiel nach dem Sport ein Joghurt mit Beeren und eingelegten Chia-Samen, das kühlt den erhitzten Körper herunter. Auch Smoothies aller Art sind sehr empfehlenswert!

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Meine Lieblingsrezepte

Grüne Petersilienwurzelsuppe mit Granatapfelkernen

Für 4 Portionen brauchst du:

  • 80 g Schalotten
  • 400 g Petersilienwurzeln
  • 40 g Butter
  • 100 ml Weißwein
  • 800 ml Gemüsefond
  • Salz
  • Pfeffer
  • 2 El Mandelblättchen
  • 1 kleiner Granatapfel
  • 20 Stiele glatte Petersilie
  • 200 ml Schlagsahne
  • Muskat
  • 1 Tl Dijon-Senf
  • 2 El Zitronensaft

 

  1. Für die Suppe die Schalotten in feine Würfel schneiden. Petersilienwurzeln schälen und quer in ca. 1⁄2 cm dicke Scheiben schneiden.

  2. Butter in einem Topf erhitzen und die Schalotten darin bei mittlerer Hitze glasig dünsten. Dann die Petersilienwurzeln zugeben und weitere 2 Minuten dünsten. Mit Weißwein ablöschen. Mit Fond auffüllen, etwas salzen und pfeffern und zugedeckt bei mittlerer Hitze in 15–20 Minuten gar kochen.

  3. Inzwischen Mandelblättchen in einer Pfanne ohne Fett hellbraun rösten. Dann auf einen Teller geben und beiseite stellen. Granatapfel halbieren und die Kerne herauslösen. Abgedeckt beiseite stellen. Petersilienblätter abzupfen und grob schneiden.

  4. Sahne zu den fertig gegarten Petersilienwurzeln gießen und in einen Küchenmixer füllen. Petersilie dazugeben, sehr fein mixen, bis die Suppe eine kräftig hellgrüne Farbe hat. Suppe zurück in den Topf gießen, nochmals kurz aufkochen und mit Salz, Pfeffer, etwas Muskat, Senf und Zitronensaft abschmecken.

  5. Die Suppe in vorgewärmte tiefe Teller geben und mit jeweils 1 El Granatapfelkernen und einigen Mandeln bestreuen. Sofort mit den restlichen Mandeln und Granatapfelkernen servieren.

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Gelber Smoothie mit Kurkuma

Für 1 Flasche brauchst du:
  • 400 g Aprikosen
  • 2 Baby-Ananas, (à ca. 350 g)
  • 15 g frischer Ingwer
  • 10 g frische Kurkuma-Wurzel, (Asia-Laden)
  • 1 Chicorée
  • 300 ml Mineralwasser
  • Agavendicksaft nach Belieben

 

  1. Aprikosen waschen, halbieren und entsteinen. Ananas schälen, mit dem Strunk grob in Stücke schneiden. Ingwer und Kurkuma schälen und fein schneiden. Chicorée putzen und grob schneiden. Aprikosen, Ananas, Chicorée, Ingwer und Kurkuma mit Mineralwasser in den Küchenmixer geben und sehr fein pürieren, eventuell mit Agavendicksaft süßen. Smoothie in Flaschen oder in Gläsern servieren.

  2. Mix statt des Agavendicksafts ein paar blanchierte Mandeln und getrocknete Aprikosen oder Feigen mit.smoothie

 

Wünsch euch ganz viel Spaß beim Probieren, ihr werdet es sicher nicht bereuen!
Durch die Tatsache, dass ich noch ganz am Anfang meines Blogs bin, würde ich mich sehr über konstruktives Feedback freuen – also hinterlasst mir gerne einen Kommi oder schreibt mir eine Mail, über Facebook oder Instagram. 🙂
xoxo Jenny

 

 

 

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